In die Ferne schweifen? Unbedingt! (Teil 2)

Teil 2: Ankunft und Aufenthalt

Puh - geschafft! Dank meiner Tipps aus Teil 1 war die Flugreise mit euren Kids gar nicht so schlimm wie befürchtet. Hoffentlich hattet ihr sogar Spaß dabei und konntet die Reise genießen! Jetzt seid ihr endlich im Ferienparadies angekommen - schon die Ankunft am Flughafen verheißt exotische Freuden. Dank meiner Tipps hier in Teil 2 wird auch eure Fahrt zum Hotel und euer Aufenthalt in der fremden Umgebung ein voller Erfolg.


Auf diesem Foto seht ihr uns bei unserer Ankunft im wunderbaren Boutique Hotel Saree Samui auf Koh Samui in Thailand. Meine Tochter war damals viereinhalb, und wir erinnern uns gerne an diese schöne Auszeit vom kalten Winterwetter!


Tipps rund um Transfer und Hotel

  • Wie kommen wir vom Flughafen ins Hotel? Diese Frage stellt ihr euch zwar nicht erst bei eurer Ankunft, aber dennoch erwähne ich das Thema in diesem Teil 2. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... vor unserer Reise nach Thailand hatten wir alles perfekt durchorganisiert, das erste Hotel in Bangkok (Royal Orchid Sheraton Hotel & Towers) gebucht, sogleich mit dem Hotel einen Transfer vom Flughafen ins Hotel arrangiert, weil ich mit meiner kleinen Tochter keine unnötigen Abenteuer wagen wollte. Leider - oder zum Glück - war der Wettergott nicht mit unserem Plan einverstanden. So brach am Tag unseres geplanten Abflugs über Wien ein Schneesturm herein, der Flug von Wien nach Dubai fand erst am nächsten Tag statt und wir verpassten auch prompt unseren Anschlussflug nach Bangkok. So kamen wir zwar zu einem wunderbaren Tag in Dubai, doch die perfekte Reiseorganisation wurde über den Haufen geworfen. Die Transfers waren storniert, ich wusste nicht weiter und stellte schließlich bei der Ankunft in Bangkok fest, dass alles halb so schlimm war. Am Flughafen gab es zahlreiche Transfermöglichkeiten in die Stadt zu einem Bruchteil des Preises, den wir für den vom Hotel angebotenen Transfer bezahlt hätten. Aus diesem Erlebnis habe ich gelernt, dass es nicht immer notwendig ist, alles von A bis Z straff durchzuplanen. Gerade wenn ihr in touristische Gegenden oder Städte fliegt, gibt es vor Ort ein großes Angebot, das meistens günstiger ist als jenes, das euch vom Reisebüro verkauft wird. Ich habe eine Freundin, die für ihren Thailand Urlaub grundsätzlich nur den Flug bucht und alles vor Ort organisiert. So weit würde ich bei einer Reise mit einem Kind, vor allem wenn es noch jünger ist, zwar nicht gehen, aber vielleicht seid ihr ja mutiger als ich!

  • Wenn ihr ein Auto für euren Aufenthalt mietet, vergleicht die Preise und Mietbedingungen in Ruhe. Für unseren Aufenthalt auf Mauritius haben wir von einer lokalen Autovermietung einen Kleinwagen gemietet zu einem wesentlich günstigeren Preis als von den bekannten Autovermietungen angeboten wurde. Die Bedingungen waren sehr gut, die Übergabe und Rückgabe problemlos und der Kontakt ausgesprochen freundlich. Häufig gibt es Vergleichsportale für die Mietpreise und Mietbedingungen im Internet, die ihr über eure bevorzugte Suchmaschine sicher schnell findet. Erkundigt euch genau über inkludierte Kilometer, Selbstbehalt und Versicherungsschutz, damit ihr bei einem Schaden oder bei der Rückgabe keine böse Überraschung erlebt! Überlegt euch gut, ob ihr euch das Fahren im Ausland zutraut. Erfahrungsgemäß sind die Menschen außerhalb von Deutschland und Österreich sehr entspannt hinterm Steuer und extrem tolerant gegenüber anderen Autofahrern. Im Mauritius Urlaub haben wir (damals eine Dreimäderl-Partie) sogar den Linksverkehr überlebt (das Auto übrigens auch). Und wenn wir das geschafft haben, dann schafft ihr das garantiert!

  • Mein Insider Tipp für die Reise mit Kind: ich hatte früher immer die Sitzerhöhung Bubble Bum (für Kinder von 4 bis 11 Jahren) im Koffer dabei. Sie nimmt nicht viel Platz weg und ihr müsst euch nicht auf die Verfügbarkeit von Sitzerhöhungen bei eurer Autovermietung vor Ort verlassen. Der Bubble Bum erfüllt die EU-Sicherheitsnormen R44.04 und ist aufblasbar. Wir nutzten früher auch häufig in Wien einen Car-sharing Service und so hatte ich bei einem Ausflug in die Stadt immer den Bubble Bum dabei, damit wir spontan ein Auto mieten konnten und meine Kleine immer legal und sicher unterwegs war! Ihr könnt die Sitzerhöhung auch super zum Draufsetzen bei Tisch verwenden, denn nicht immer sind Hochsitze oder Telefonbücher verfügbar! Meinen Bubble Bum könnt ihr leider nicht haben, denn er hat vor nicht sehr langer Zeit ein neues Zuhause gefunden, wo er weiterhin sehr gute Dienste leistet!

  • Rundgang durch das Hotel: macht bei eurer Ankunft im Hotel einen Rundgang und seht euch die Gegebenheiten vor Ort an. Gibt es Schwachpunkte, unsichere Ecken ohne Überwachung? Wie sicher und wie weit ist der Weg vom Zimmer zum Kinderclub, zur Disco, zum Restaurant? Ich weiß, das klingt stark nach einer Folge Criminal Minds, aber gerade wenn ihr mit Kindern reist, die schon etwas älter und selbstständiger sind oder gar mit Teenagern, die abends länger - auch bei Dunkelheit - unterwegs sein dürfen, ist es wirklich wichtig, sich einen Überblick zu schaffen, um anschließend Regeln festlegen zu können. Ihr könnt zum Beispiel vereinbaren, dass eure älteren Kinder nie alleine nach einer bestimmten Uhrzeit unterwegs sein dürfen, dass ihr eure Teenies von der Disco abholt, dass keiner alleine auf die öffentlich zugängliche Toilette geht, etc. Macht euren Kindern klar, dass der Urlaubsort zwar paradiesisch aussieht, dass es aber auch hier Menschen mit bösen Hintergedanken oder gefährliche Orte und Situationen geben kann. Traurige Beispiele für fatale Unfälle oder gewalttätige Übergriffe gibt es leider genügend.

  • Regeln für den Umgang mit dem Hotelangebot: ist euer Hotel ein all-inclusive Club? Dann müsst ihr euch meistens keine Sorge über böse Überraschungen bei der Begleichung der Hotelrechnung bei der Abreise machen. Dennoch ist es auch in solchen Hotels häufig möglich, Einkäufe in den Boutiquen oder sonstige kostenpflichtige Extras aufs Zimmer buchen zu lassen. Meistens haben die Kellner oder Verkäufer in den Boutiquen kein Problem damit, Einkäufe eurer minderjährigen Kinder aufs Zimmer zu buchen, ohne euer vorhergehendes Einverständnis einzuholen. Sprecht daher vorher mit euren Kindern ab, was in Ordnung ist und was nicht. Wie viele (nicht im Preis enthaltene) Getränke oder wie viel Eis am Stil darf euer Kind pro Tag selbstständig aufs Zimmer buchen lassen, darf es im Hotel Shop Kleinigkeiten bis zu einem gewissen Betrag einkaufen, eine Massage im Spa buchen oder soll es sich vorher mit euch absprechen? Es ist sehr verlockend, das große Angebot in Anspruch zu nehmen, wenn man dafür nur ein Armband herzeigen oder eine Zimmernummer nennen muss! Sammelt auf jeden Fall für alle Ausgaben die Belege, damit ihr die Abschlussrechnung überprüfen könnt!

Tipps zum Relaxen am Strand


  • Wenn ihr Teil 1 schon gelesen habt, dann kennt ihr meine grundsätzliche Einstellung "weniger ist manchmal mehr": gerade bei Flugreisen ist das Freigepäck eingeschränkt und niemand will zu viel Gepäck mit sich herumschleppen. Meiner Meinung nach ist es nicht notwendig, sich mit zu viel Gepäck zu belasten. Gerade wenn man mit Kindern reist, schlägt man gerne über die Stränge und packt den halben Hausrat ein. Gerade was Strandspielzeug betrifft, würde ich nichts von zu Hause mitnehmen. Erstens sind viele Hotels auf kleine Gäste eingestellt und bieten einiges an Spielzeug zum Ausleihen, zweitens kann man im lokalen Supermarkt meistens sehr günstig ein kleines Set kaufen, das man bei der Abreise dem Hotel für künftige Gäste spendieren kann und drittens kann man auch Upcycling betreiben und einen leeren Joghurtbecher für Wasserspiele oder Sandburgenbau verwenden und sich einen Löffel vom Frühstücksbuffet zum Graben ausleihen (beides sollte man selbstverständlich wieder ins Hotel mitnehmen!). Wenig Platz im Koffer braucht ein Spielball und ein Bounce Spiel (Kombination aus Frisbee und Badminton), diese Spiele sind für unterschiedliche Altersgruppen adaptierbar und bringen Spaß und Action für die ganze Familie.

  • Die Sonne, die Sonne und du ...: endlich ist man am Meer angekommen, die Sonne strahlt, der Sand glitzert, die Wellen locken - wer denkt da schon an Sonnenschutz? Vor lauter Begeisterung vergessen wir oft, wie empfindlich unsere Haut ist. Ein Sonnenbrand oder Sonnenstich kann schnell den schönsten Urlaub verderben. Seid daher vernünftig und tastet euch vorsichtig an den Sonnengenuss heran. Verwendet einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor, lasst euch im Schatten nieder (ja, ihr werdet trotzdem braun!!!), zieht euch eine lockere Strandtunika über oder ein Leinenhemd und tragt eine Kopfbedeckung oder stellt einen Sonnenschirm auf. Denkt an die Kleidung der Wüstenbewohner, die Nomaden rennen auch nicht im Bikini durch die Sahara, sondern tragen lockere Kleidung aus Naturfasern, die die Sonne reflektiert, um sich zu schützen. In dieses Extrem müsst ihr natürlich nicht verfallen, aber ein bisschen kann man davon ja übernehmen. Meidet die Sonne um die Mittagszeit. Auch hier gilt - macht es wie die Einheimischen, die in südlichen Ländern oft um die Mittagszeit eine Ruhephase einlegen und erst dann wieder aktiv werden, wenn der Nachmittag etwas weiter fortgeschritten ist. Besonderen Schutz benötigen die Kleinen - achtet darauf, dass ihre Haut mit Sonnencreme und ihr Kopf mit einem leichten Tuch oder Hütchen geschützt ist. ich bin ein Fan von möglichst wenig Kleidung beim Schwimmen, daher bin ich nicht begeistert von der neuen Mode der Ganzkörperschutzanzüge für kleine Kinder. Ich finde, dass diese Anzüge unangenehm zu tragen sind und vor allem in nassem Zustand auch gesundheitlich nicht unbedenklich sind. Lasst eure Kinder lieber ohne das ganze Brimborium im Wasser plantschen und dafür nicht zu lange am Stück. Auch wenn ich obenrum möglichst wenig Kleidung zum Baden empfehle, so plädiere ich für Badeschuhe. Ich habe empfindliche Fußsohlen und leide, wenn ich einen steinigen Strand barfuß überqueren muss. Außerdem wusste ich nicht, wie heiß der Sand werden kann, bis ich mir einmal Brandblasen auf dem Weg vom Handtuch ins Wasser zugezogen habe. Die modernen Badeschuhe gibt es mit vielen lustigen Motiven und in allen Größen, ihr könnt sie beim Schwimmen anbehalten und lauft nicht Gefahr sie zu verlieren. Außerdem können sie auch vor kleinen Krabben oder Seeigeln schützen.

  • Kleine Wasserratten: wenn eure Kinder so badebegeistert sind wie meine Tochter, müsst ihr euch vielleicht auch Tricks ausdenken, um sie ab und zu aus dem Wasser zu locken. Ich plane selten einen ganzen Tag durchgehend am Strand. Es ist einfach zu stressig, ständig darauf zu achten, dass die Kinder regelmäßig Pausen machen. Ich denke mir für jeden Tag ein Programm aus, das den Tag strukturiert und in verschiedene Phasen einteilt. Nach dem Frühstück an den Strand für 2 Stunden, danach duschen und umziehen, anschließend Mittagessen im Hotel oder eine Kleinigkeit zubereiten, falls wir uns selbst versorgen. Danach machen wir eine kleine Ruhepause. Eventuell habe ich für den Nachmittag einen Ausflug geplant oder wir gehen nochmal für 2 Stunden an den Strand. Danach folgt das Abendprogramm je nach Lust, Laune und Energielevel. Auf diese Weise kann meine Tochter die Zeit am und im Wasser genießen und ich weiß, dass sie auf keinen Fall zu viel Zeit im Salzwasser und in der Sonne verbringt. Meine Tochter ist ein dunkler Typ, daher verträgt sie mehr Sonne als ich. Wenn sie eine empfindlichere Haut hätte, würde ich die Zeit am Strand eventuell in noch mehr Zeitabschnitte unterteilen.

Tipps für Unternehmungen


Wie bereits erwähnt, denke ich mir für jeden Tag ein Programm aus. Daher plane ich unsere Urlaube an Orten, an denen es möglich ist, das Beste aus beiden Welten zu genießen. Ich liebe das Meer und den Strand, aber ich kann mir nicht vorstellen, eine oder gar zwei Wochen lang nichts zu unternehmen und nur in der Sonne zu liegen. Ich lerne im Urlaub gerne neue Ecken unserer schönen Welt kennen, und selten reiste ich bisher zweimal an denselben Ort.

  • Möglichkeiten im Vorfeld ausloten: vor Antritt der Reise habe ich bereits einen groben Plan der möglichen Ausflüge vor Ort. Ich lese Reiseführer, Artikel auf Reiseblogs und mache mir Gedanken darüber, welche Ausflüge sowohl für mich als auch für meine Tochter interessant sein könnten. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Besichtigung von Kirchen oder Museen für jüngere Kinder in den meisten Fällen langweilig ist. Kinder möchten Dinge anfassen und erleben können, sie brauchen Action und Sinneseindrücke. Wenn ihr auf die Besichtigung von Kirchen oder Museen nicht verzichten möchtet, dann wechselt euch bei der Kinderbetreuung ab, wenn ihr zu zweit seid, oder organisiert einen zuverlässigen Babysitter für die Zeit eurer Besichtigung. Weder ihr noch eure Kinder werdet einen schönen Tag verbringen, wenn ihr sie zu solchen Ausflügen mitnehmt.

  • Ein Wort zur Sicherheit: egal wohin euch euer Ausflug führt, lasst eure Kinder nicht aus den Augen. Als meine Tochter noch kein Handy besaß und meine Telefonnummer noch nicht auswendig wusste, habe ich ihr bei Ausflügen immer ein kleines Täschchen umgehängt, in dem eine Notiz aufbewahrt war mit ihrem Namen, meinen Kontaktdaten und dem Namen und der Adresse unseres Hotels. Außerdem habe ich eine Nachricht auf Englisch hinzugefügt, die erklärte, dass meine Tochter von mir getrennt wurde und die darum bat, mich zu kontaktieren. Es gibt auch praktische Notfallarmbänder fürs Handgelenk, auf die ihr alle Informationen schreiben könnt (am besten mit einem wasserfesten Stift!). Als wir unseren Urlaub in Bangkok planten, hatte ich die Befürchtung, wir könnten im Getümmel der großen Stadt getrennt werden. Daher habe ich im Vorfeld eine Art Sicherheitsleine gekauft, die unsere beiden Handgelenke miteinander verband. So hätte sie im Gedränge auch nicht so leicht unbemerkt entführt werden können. Glücklicherweise sind wir nie in die schreckliche Situation gekommen, dass die Maßnahmen schlagend geworden wären, aber "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste"...

  • Pauschalangebote des Reiseveranstalters: wenn ihr über einen Reiseveranstalter bucht, gibt es meistens kurz nach eurer Ankunft eine Informationsveranstaltung, bei der euch Ausflugsangebote vorgeschlagen werden. Diese sind gut organisiert, ihr bekommt einen Rundum Service geboten, häufig werdet ihr vom Hotel abgeholt und wieder zurückgebracht. Ihr könnt euren Betreuer um Empfehlungen bitten, je nach euren Vorlieben und dem Alter eurer Kinder. Wenn ihr euch selbst um nichts kümmern und eine deutschsprachige Reisebegleitung genießen möchtet, dann ist das eine schöne Möglichkeit, um stressfrei Ausflüge zu unternehmen.

  • Lokale Angebote: heutzutage gibt es viele Angebote und Unternehmungen, die ihr selbst über das Internet buchen könnt. Viele Plattformen, zB Airbnb, bieten nicht nur Unterkünfte an. Erst kürzlich haben wir bei einem Aufenthalt in London eine Walking Tour aus der Kategorie "Entdeckungen" auf Airbnb gebucht. Die Reiseführerin bot eine zweistündige Tour zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kensington und Westminster in einfacher englischer Sprache an. Das gab meiner Tochter die Möglichkeit, ihr Englisch an einer waschechten Londonerin zu testen. Auch bei unseren Aufenthalten auf Koh Samui und in Mauritius fanden wir deutsche Expats, die deutschsprachige Touren im Jeep über die jeweilige Insel anboten. Auf Mauritius machen wir sogar Station bei einem Mauritier, der für uns traditionelles Essen zubereitete. Gerade mit Kindern könnt ihr auf diese Art unvergessliche Erinnerungen schaffen. Sie treffen Einheimische, bereiten mit ihnen ein typisches Gericht zu, lernen einen traditionellen Tanz oder ein paar Worte der lokalen Sprache kennen. Vielleicht habt ihr Lust, bei eurer nächsten Reise etwas Neues auszuprobieren?

  • Mein letzter Tipp - bleibt locker! Wenn ihr merkt, dass eure Kids bei einem Ausflug schwächeln, weil sie erschöpft sind oder wenn es euch selbst zu viel wird, dann zieht euer Programm nicht auf Biegen und Brechen durch. Müsst ihr wirklich die Besichtigungstour bis zum Ende mitmachen, nur weil ihr das Ticket schon bezahlt habt? Müsst ihr wirklich noch unbedingt heute den Hausberg erklimmen oder den dritten Markt in dieser Woche besuchen? Meistens ist die Antwort "nein". Sucht euch lieber ein schattiges Plätzchen, erfrischt euch mit einem kühlen Getränk oder gönnt euch ein Eis, haltet die heiß gelaufenen Füße ins Wasser und genießt die Aussicht.

Oder macht es wie wir - nach einem besonders anstrengenden Spaziergang in der Hitze auf Koh Samui gönnte ich mir spontan eine Thai Massage, während eine andere nette Dame im Salon meiner kleinen Tochter eine lustige Pediküre verpasste - eine halbe Stunde später waren wir beide wieder happy und bereit für neue Abenteuer!



Neben der Erholung vom Alltag ist das Wichtigste am Urlaub mit euren Kindern, schöne Erinnerungen zu schaffen, die euch und eure Kinder in eurem weiteren Leben begleiten und bereichern werden. Diese gemeinsamen positiven Erfahrungen werden eurer Familie Stabilität geben, auch wenn die Zeichen im Alltag daheim mal wieder auf Sturm stehen.


Ich wünsche euch einen gelungenen Urlaub, viel Spaß und kommt gesund wieder!


Aufgrund der Covid-19 Reiselage und der recht leeren Urlaubskasse werden wir dieses Jahr Urlaub in unserem schönen Land machen. Wenn ihr unseren Weg mitverfolgen wollt, schaut auf meinem Blog vorbei und folgt uns auf Instagram! 🌞

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